Catlife

Tierheim Darmstadt - Unsere Sorgenkinder

Hier werden die Sorgenkinder im Tierheim Darmstadt vorgestellt. Das sind Katzen, die es aufgrund ihres hohen Alters, wegen unheilbaren Krankheiten oder wegen ihres etwas schwierigen Charakters schwer haben, ein neues Zuhause zu finden.

Bitte beachten Sie die Hinweise zur Katzenvermittlung.

Amigo
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Amigo hadert bei uns noch sehr mit seinem Schicksal. Der ca. 2 Jahre alte hellgetigerte Kater hatte bisher offensichtlich noch nicht viel Kontakt zu Menschen und hat vermutlich nur draußen gelebt. Er wurde bei uns kastriert, leider wurde bei der Untersuchung festgestellt, dass Amigo Leukose-positiv ist. Diese Immunschwächekrankheit ist für andere ungeimpfte Katzen ansteckend (nicht für Menschen), deshalb kann man Amigo nicht mehr in die Freiheit entlassen. Amigo sucht sehr die Freundschaft mit anderen Katzen, deshalb wäre es ideal, wenn er ein Zuhause fände, wo bereits eine Leukose-positive Katze lebt oder eine soziale Katze, die gegen Leukose geimpft ist. Leider hat Amigo noch sehr viel Angst vor Menschen und wird längere Zeit brauchen, bis er Zutrauen gefasst hat. Bei uns im Tierheim fühlt er sich in die Ecke gedrängt; er bräuchte mehr Platz, damit er selbst entscheiden kann, wie viel Nähe zum Menschen er aktuell zulässt. Dann wird er sicherlich schneller Fortschritte machen. Ein Katzenkumpel wäre da auch hilfreich. Gibt es vielleicht ein Zuhause, wo bereits eine Leukose-positive Katze lebt, die gerne Katzengesellschaft hätte? Ein großer abgesicherter Balkon oder ein ausbruchssicher (!) eingezäunter Garten sollte vorhanden sein.
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Maxi und Steve
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Maxi und Steve sind zwei ganz bezaubernde junge Kater, die sich kennen und mögen und deshalb gemeinsam in ein neues Zuhause umziehen möchten. Leider hat Maxi "Klumpfüße", also Skelettveränderungen, die vereinzelt bei der Zucht von Scottish Fold-Katzen auftreten. Inwiefern diese Skelettveränderungen in Zukunft bei Maxi fortschreiten, kann heute leider noch niemand voraussagen. Es kann sein, dass diese nicht schlimmer werden, es kann aber genauso gut passieren, dass es zu weiteren Skelettveränderungen kommt und Maxis Lebensqualität dadurch so beeinträchtigt wird, dass man ihn irgendwann erlösen muss. Zukünftige Besitzer sollten sich also dessen bewusst sein, dass Maxi unter Umständen keine allzu hohe Lebenserwartung hat. Trotzdem oder gerade deshalb wünschen wir uns, dass Maxi und Steve ein schönes und liebevolles Zuhause bekommen, wo man nicht nur Rücksicht auf Maxis Behinderung nimmt, sondern die beiden auch die Möglichkeit haben, wie normale Katzen zu leben, zu toben und zu schmusen. Beide Katzen sind vom Wesen her sehr lieb, sie schmusen gerne, sind aber auch kleine Kobolde, die sehr gerne spielen. Maxi läuft nicht viel und es ist auf jeden Fall angenehm für ihn, wenn er keinen harten Boden unter den Füßen hat. Idealerweise hat das neue Zuhause also Teppichbodenbelag oder zumindest viele Teppiche. Trotz allem sollten beide auch Freigangmöglichkeit bekommen. Zu Maxis Sicherheit sollte der Garten aber eingezäunt sein. Da Maxi nicht gut springen oder klettern kann, muss der Zaun nicht unbedingt hoch sein. Steve selbst ist gesund und wird den Freigang sicher ausgiebiger nutzen.
Mehr zu Maxi und Steve hier ...
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Rosso (nicht mehr im Tierheim)
Ein großes Problem sind für uns immer sog. Wildkatzen, d. h. Katzen, die draußen aufgewachsen sind und in ihren ersten Lebensmonaten keinen oder nur sehr wenig Kontakt zu Menschen hatten. Hier suchen wir entweder Menschen mit GANZ VIEL GEDULD bzw. einen Platz, wo diese Katzen gefüttert werden und einen Unterschlupf finden, z. B. auf einem Reiterhof. Haben Sie so einen Platz oder trauen Sie es sich zu, mit viel Geduld und einem ruhigen Zuhause eine solche scheue Katze aufzunehmen, dann melden Sie sich bitte bei uns. Auch solche Katzen werden meist nach einer bestimmten Zeit noch handzahm, einige sogar ganz verschmust, sobald sie die Angst vor den Menschen verloren haben. Es sollte aber auf alle Fälle eine Möglichkeit vorhanden sein, diese Katzen nach der Eingewöhnungszeit (diese kann mehrere Monate dauern) nach draußen zu lassen.



Bedeutung der Symbole:

f weiblich

m männlich

kinder kinderverträglich, in Klammern ggfs Mindest-Alter der Kinder

katze verträglich mit Artgenossen

achtung Katzenerfahrung erforderlich