Catlife

In memoriam   (Seite 3)

 

Tiger

*2006 +26.04.2012


Tiger kam am 22.08.2009 mit 3 Jahren zu uns. Schon Gestern am 26.04.2012 hat er uns für immer verlassen müssen.


Tiger

Tiger, Du kamst zu uns weil Dein Vorbesitzer ins Pflegeheim musste. Dadurch war von Dir so gut wie nichts bekannt außer Deinem Namen - Tiger oder Bubi - und dem ungefähren Geburtsjahr 2006. Wir wählten als Namen Tiger, sprachen das aber englisch aus, damit es sich beim rufen phonetisch besser von unserer Katze Tina unterschied. Du hattest anfangs große Angst. Jede Annäherung einer Hand war Dir suspekt - und das obwohl Du so gerne schmusen wolltest. Du trautest Dich nicht aus dem Zimmer oder gar in die Nähe der Treppe und lerntest erst ganz langsam, daß Du hier ein 3 stöckiges Haus nur mit uns beiden und Tina teilen mußtest. Wir haben häufig darüber gesprochen, wie Deine ersten 3 Lebensjahre wohl verlaufen sein mussten. Noch in der langen Eingewöhnungsphase von über einem Jahr wurde leider Calici bei Dir festgestellt, was aber zum Glück keine Auswirkungen hatte außer einem leicht tränenden Auge ab und zu. Später bekamst Du dann Katzenschnupfen mit dem Du und wir viele Monate kämpften - erst dieses Jahr konnten wir diesen gemeinsam besiegen. Gerade war nun also alles überstanden und wir fingen alle an unsere Zeit miteinander zu genießen, die Welt sah endlich so wunderschön aus wie wir Sie uns immer gewünscht hatten. Mit dem beginnenden Sommer warst Du auch wieder häufger auf Deinen geliebten Balkon - für richtig lange Aufenthalte war es aber doch noch zu kalt. Leider währte die Freude nur sehr kurz. Du hattest Verstopfung. Das angefertigte Röntgenbild zeigte neben der Verstopfung an anderer Stelle einen Schatten, der dort nicht hingehörte. Eine Aussage, die uns aus dem Nichts traf. Die Verstopfung war schnell erledigt, der Schatten in der Nähe von Herz und Lunge blieb. Am 26.04.2012 war OP-Termin um das, was immer es ist, zu entfernen. Wir hatten uns darauf eingestellt, daß Du womöglich für den Rest Deines Lebens Tabletten bekommen müsstest. Es stellte sich heraus, daß es sich um einen bösartigen Krebs-Tumor handelte, der sich bereits ans Zwerchfell angelagert hatte und dadurch nicht mehr entfernbar war. Wir haben Dich - in Absprache mit der ärztin - nicht wieder aufwachen lassen. Es tröstet uns sehr, daß die ärztin uns erklärte, es wäre ein Wunder, daß Du bei der Größe des Tumors scheinbar keine Schmerzen gehabt hast und daß die Entscheidung so richtig war. Wir glauben das die knappe Hälfte Deines Lebens, die Du bei uns warst 3 schöne Jahre für Dich und uns waren - trotz aller Widrigkeiten.

Es wird noch eine Weile dauern, bis wir ohne Tränen in den Augen zu haben über Dich reden/schreiben können, aber der Zeitpunkt wird kommen. Richtig schlimm ist nun das Wegräumen der Vorbereitungen für Deine Rückkehr nach der OP und die leeren Lieblingsplätze mit vielen Haaren aus Deinem plüschigen Pelz. Aber keine Sorge: Tina passt nun wieder alleine auf uns auf, auch wenn sie Dich derzeit ab und zu noch sucht.

Wir werden Dich nie vergessen.

Alexandra , Tina und Mathias

 

 

Nelly

+15.12.2011


Nelly haben wir am 29.04.2005 geholt und mussten sie leider am 15.12.2011 von uns gehen lassen.

Nelly hat sich bei uns zu einer absoluten Traumkatze entwickelt. Sie war eine absolute Schmusekatze, und wehe sie wurde nicht gestreichelt wenn sie wollte, dann wurde solange gemeckert und mit dem Kopf angestupst bis sie das bekommen hat was sie wollte. :-)


Nelly

Mit deinen Pfoten aus Samt hast du die Zärtlichkeit erfunden
und wir fühlten uns wohl, wenn wir uns sanft berührten.
War'n wir getrennt, dann zählten wir die Stunden
und sah'n wir uns, zerbrachen alle Türen.

Nun bist du fort und für jeden weiteren Augenblick
hab ich dich auf dieser Welt verloren.
Du gehörst zum Leben, gehörst zu meinem Glück
und bist in unseren Herzen nie gestorben.

Steffi und Tilo

 

 

Ayla

*10.12.1993 +03.10.2011

Djinny

*26.05.1993 +10.11.2011


Ayla und Djinny

Niemand mehr

… Niemand mehr wartet hinter der Türe und begrüßt mich mit einem freudigen Maunzen, wenn ich nach Hause komme
… Niemand mehr fordert entrüstet, dass das Futter JETZT SOFORT gegen frisches ausgetauscht werden MUSS
… Niemand mehr trinkt jetzt von dem abgestanden Wasser im Sonnenschirmständer
… Niemand mehr wälzt sich so genießerisch in der Sonne wie ihr
… Niemand mehr legt sich so kuschelig an meinen Hals und in die Kniekehle und schnurrt mich in den Schlaf
… Niemand mehr verlangt lautstark, dass ich sie unverzüglich auf den Arm nehmen soll
… Niemand mehr leckt mit seiner rauen Zunge hingebungsvoll an meiner Nase
… Niemand mehr schaut mich so an wie ihr mit euren schon blinden Augen

Niemand mehr….

Der Schmerz wird weniger werden, die Liebe wird bleiben.

Renate W.

 

 

Oskarchen

*28.06.2005 +04.03.2010


Frech, fröhlich, unkompliziert.
Einfach liebenswert und unvergessen.


Oskarchen

Oskar war das beste, was mir passieren konnte.
Ich wollte eigentlich nie Katzen haben.
Ich hatte zwar nichts gegen sie, wollte nur nie selber eine haben.
Wie das Leben manchmal so spielt, lief mir Oskar über den Weg und es war passiert
:-)

Mit 9 Wochen habe ich ihn zu mir geholt und wir hatten plötzlich unglaublich viel Leben in der Bude.

Oskar! Treffender ging es mit dem Namen nicht.
Frech wie Oskar halt.
Einfach ein kleiner, fröhlicher und unkomplizierter kleiner Kerl.

Im Dezember vor 2 Jahren bekamen wir dann die traurige Nachricht, dass er schwer Nierenkrank ist und er nicht mehr lange zu leben hat.
Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, Tagelang war ich nur am weinen und als der Tag kam, an dem wir ihn erlösen mussten, war alles für mich vorbei.
Ich habe fast 1 Jahr gebraucht, bis ich über seinen Tod hinweg war.
Heute noch kann ich es manchmal nicht glauben, was da passiert ist.

Sibylle P.

 

 

Kitty

gekommen 05.03.2010 - gegangen 29.07.2011


Kitty

Meine liebe Kitty,

das Letzte was ich für Dich tun kann, ist Dir diesen Abschiedsbrief zu schreiben. Hiermit möchte ich an Dich erinnern, Dein herzensgutes Wesen, Dein ach so kurzes Leben.

Gut drei Wochen nachdem unsere liebe Boubou vom Zug getötet wurde, geschah folgendes:

Am 05. März 2010, früh morgens um ca. 5:15 Uhr, wollte ich gerade mit dem Auto zur Arbeit nach Frankfurt fahren, als Du quer über unsere Straße direkt in meine Arme gelaufen bist. Laut gemaunzt hast Du, am Hinterbeinchen hast Du geblutet, am Kinn war eine leichte Abschürfung.
Ich brachte Dich sofort ins Haus zu meiner Simone und unserer Katze Minzi. Du wurdest verbunden und gepflegt – dann schliefst Du den ganzen Tag hindurch auf dem Teppich im Obergeschoß. Durchfall plagte Dich.
Beim Tierarzt kam dank Deiner Tätowierung heraus, dass Du gut 1 ½ Jahre alt warst und aus Reinheim stammst – aber Deine alte Besitzerin wollte Dich nicht mehr. Du wärst eine Streunerin. Wie Du auch immer bei uns an der Bergstraße gelandet bist…. Es bleibt Vermutung…
Ich hatte mich gleich in Dich verliebt, und wir freuten uns, dass Du nun zu unserer Familie dazu gehörtest!

Wenn ich im Garten gearbeitet habe, warst Du dabei, bist im Schubkarren mitgefahren, hast geguckt was ich in der Garage bebastelt habe, bist mit mir Auto gefahren, hast nachts an meinen Beinen geschlafen, mich um 3 Uhr mit Deinen Kitzelschnurrhaaren geweckt, damit ich Dich in den Garten lasse… und dann wieder gemaunzt, um Dich rein zu lassen. Dein Schnurren war so besonders eigenartig – fast rasselnd. Ich höre es noch immer.

In der ganzen Nachbarschaft warst Du wegen Deiner Freundlichkeit beliebt, gerade bei den Kindern, die so gern mit Dir spielten. Selbst eingefleischte Hundeliebhaber hatten Dich in ihr Herz geschlossen.

Wenn Du nach Deinen Exkursionen heimgekehrt warst, konnte man das immer am "Kraschbeln" hören, als Du Dir Dein Trockenfutter einverleibtest. Hähnchen & Vitaminpaste waren Deine Lieblingsspeise. Ich sehe & höre Dich noch immer dabei, wenn Du das gespachtelt hast…. Mit der Zeit wurdest Du eine wunderschöne Katze. Dein Fell war seidenweich.

Kitty – meine Zauberschnecke – wir hatten immer Angst um Dich, gerade weil Du so Deinen Freigang genossen hattest. Immer flehten wir Dich an, die Straße zu meiden! Umsonst….

In der Nacht vom 28. zum 29. Juli 2011 bin ich früher als sonst aufgewacht, ganz deutlich habe ich Dich in meinem Traum gesehen – mit Deine großen Augen hast Du mich angeblickt.

Nur ein Traum dachte ich…. Ein Albtraum, der um 7:15 Uhr zur schrecklichen Wahrheit wurde…

Du kamst abends nicht nach Hause. Auch die folgende Nacht nicht. Am nächsten Morgen sprach mich die Briefträgerin an, ob ich meine Katze vermissen würde. Es wäre eine überfahren worden - ich wusste gleich, dass Du es bist….

Laut einer Passantin, die Augenzeugin Deiner letzten Minuten geworden ist, bist Du seitlich in ein Auto gerannt… das einzige weit und breit. Schwerst verletzt hast Du Dich noch unter eine Parkbank geschleift. Die Passantin wollte noch helfen, ein Arzt kam noch dazu– zu spät….

Ich habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, um wenigsten Deinen Leib wieder zu bekommen.
Vier Tage später – mit Hilfe ganz lieber Mitarbeiter der Gemeine – bist Du heimgekehrt.

So bist Du wenigsten zuhause….

Dein Kratzbaum steht nun leer herum, Deine Vitaminpaste liegt noch immer im Kühlschrank, Dein angenagtes Spielzeug liegt nutzlos umher, ein paar Deiner Haare sind noch auf Deiner Decke – oh Gott, warum…

Kitty – Zauberschnecke – ich werd´ Dich nie vergessen. Du hast mein Herz berührt… Ich will Dich nicht gehen lassen, früher als Du lebtest nicht, und nun erst recht nicht….

Doch ich muss… ich kann nichts mehr tun. Ich konnte Dich nicht retten…

Adieu – mein Sonnenschein.
Wir sehn uns wieder – irgendwann im Regenbogenland.

Ich habe immer auf Dich gewartet – warte Du nun auf mich….

Dein "Baba" Marcus, seine Simone und unsere Minzi

PS: Nicht um Dich zu vergessen, nicht um unsere Trauer zu erleichtern, werden wir irgendwann ein armes Katzilein wieder bei uns aufnehmen. Im Gedenken an Dich… und, dass alles nicht ganz umsonst gewesen sein darf.

Marcus-Claudius G.

 

 

Mephisto

*18.05.2002 +18.05.2011


Mephisto

So etwas wie Dich gibt es nicht noch mal. Du warst und bleibst mein Freund.
Farewell my friend.

Du fehlst mir so unglaublich, aber ich habe die Gewissheit dass wir uns wiedersehen werden.

Pass auf Dich auf. Ich passe auch auf mich auf.

Christian B.

 

 

Prinz

*2007 +12.05.2011


Niemals geht man so ganz,
irgendwas von mir bleibt hier,
es hat seinen Platz immer bei dir.


Prinz

Über meinem Schreibtisch hängen Bilder unserer Schützlinge und so siehst du mich jetzt an und es fällt schwer zu verstehen, dass wir uns nicht wiedersehen werden. Ich hab auf der Leiter gestanden und dich beschmust, weil du noch so zurückhaltend warst, dass du dich nicht vom obersten Brett runtergetraut hast. Und doch hast du diese Streicheleinheiten so sehr genossen. Mit deinem wonnigen Wesen musste man dich einfach sofort ins Herz schließen. Ich habe mich drauf gefreut, dich näher kennenzulernen – es sollte nicht sein.

Ich hoffe es geht dir gut, wo immer du jetzt bist.

Mach's gut kleiner Prinz!

Uschi P.

 

 

Maya

*ca. 1998 +20.03.2011


Wenn du traurig bist, dann schau in dein Herz und du wirst erkennen, daß du weinst um das, was dir Freude bereitete. (Khalil Gibran)


Maya

Mein Mäusekind hat uns verlassen...

Im Juni 2000 habe ich Dich aus dem Tierheim in Rohrbach geholt. Du hattest noch keinen Namen, sondern man nannte Dich nur "die Katze mit dem schiefen Mäulchen". Du hast ganz nah bei zwei anderen Katzen gesessen und da war mir klar, Du magst Artgenossen. Ich habe es nie bereut, Dich heimgeholt zu haben, auch wenn Du anfangs unsauber warst. Nach zwei Wochen war mir schon klar, dass ich in ein tiefes Loch fallen werde, wenn Du mich jemals verlässt.

Du wolltest immer gern in meiner Nähe sein, trotzdem warst Du nie wirklich aufdringlich. Du hast meine Gymnastikübungen begleitet und natürlich nahe bei mir im Bett geschlafen. Wenn ich telefoniert habe, kamst Du auf den Schoß geklettert und auch bei meinen Rufbereitschaftseinsätzen hast Du mir fast immer Beistand geleistet.

Du warst nie nachtragend. Selbst nach Augen- oder Ohrenbehandlungen warst Du kurz danach wieder schmusend bei mir.

Ich habe so gerne meine Nase in Dein Fell gesteckt, Du hattest einen guten, sauberen, frischen Geruch. Mit Milena warst Du ein Herz und eine Seele, ihr beide lagt so oft auf- und übereinander. Wo die eine war, war die andere meist nicht weit.

Den Katzentrainer fandest Du klasse und alle Besucher bewunderten Dein Geschick, das Trockenfutter von der oberen Ebene in die untere zu befördern.

Du warst nie eine Streunerin, sondern bliebst immer in der Nähe. Ausnahme war der eine Tag im September letztes Jahr, da muss irgend etwas vorgefallen sein und Du warst orientierungslos. Danach habe ich mich nicht mehr getraut, Dich ohne Aufsicht rauszulassen.

Seit langem warst Du nierenkrank und leider ließ Dein Appetit immer mehr nach. Du wurdest taub und zum Schluß fast blind. Mit Medikamenten konnten wir etwas gegensteuern, aber Du warst nicht mehr ganz die Alte.

Aber auch wenn Du mich nachts dann laut schreiend geweckt hast, konnte ich Dir nie böse sein. Zwischen uns war so eine starke Bindung, so eine Liebe auf Gegenseitigkeit und wir haben uns beide gegenseitig alles verziehen.
Du warst eine einzigartige Katze und wirst immer in meinem Herzen bleiben.

Und wer weckt mich jetzt morgens um 5 Uhr, falls ich doch mal zu lange schlafen sollte?

In tiefer Trauer

Christiane und Milena

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